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Jubiläumsausstellung Eugen Wolff-Filseck im Nordflügel von Schloss Filseck mit mehreren ausgestellten Gemälden

Jubiläumsausstellung: Eugen Wolff-Filseck im besten Licht

Zum 40-jährigen Bestehen des Förderkreises Schloss Filseck sind Werke von Eugen Wolff-Filseck an einem ganz besonderen Ort zu sehen: dort, wo der schwäbische Impressionist geboren wurde und später selbst als Maler arbeitete. prisma hat sich die Ausstellung angesehen und findet: Für ein künstlerisches Heimspiel könnte der Ort kaum passender sein.
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Kunst am Ort ihrer Geschichte

Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens widmet der Förderkreis Schloss Filseck dem Künstler Eugen Wolff-Filseck eine Jubiläumsausstellung. Noch bis zum 8. November 2026 sind im Nordflügel von Schloss Filseck Werke aus der Sammlung des Förderkreises zu sehen. Der Ort könnte dabei kaum passender sein: Eugen Wolff wurde 1873 auf Schloss Filseck geboren und kehrte nach seinen Studienjahren 1898 dorthin zurück, um sich als Maler niederzulassen. Landschaften, Innenräume und das besondere Zusammenspiel von Licht und Farbe prägen sein Werk. So werden seine Bilder mit der Ausstellung an einem Ort sichtbar, der eng mit seiner persönlichen und künstlerischen Geschichte verbunden ist.

Landschaftsgemälde von Eugen Wolff-Filseck mit dichtem grünen Baumbestand und einer lichtdurchfluteten Lichtung
„Park Schloss Lindich“ von Eugen Wolff-Filseck.
Foto: Förderkreis Schloss Filseck e. V.
Innenraumgemälde von Eugen Wolff-Filseck mit großem Fenster, durch das helles Licht in den Raum fällt
„Interieur – Blick über einen Tisch in den Innenhof eines Schlosses“ von Eugen Wolff-Filseck.
Foto: Förderkreis Schloss Filseck e. V.

Licht und Farbe im Mittelpunkt

Eugen Wolff-Filseck zählt zu den Vertretern des schwäbischen beziehungsweise süddeutschen Impressionismus. Geprägt wurde er unter anderem von Albert Kappis, Jakob Grünenwald und vor allem Heinrich von Zügel, bei dem er in Karlsruhe und München studierte. Im Mittelpunkt seiner Malerei stehen Licht und Farbe. Mit kräftigem Pinselstrich hielt er Landschaften, Tiere, Stillleben und besonders häufig Innenräume fest. Gerade dort zeigt sich sein Gespür für Licht besonders deutlich: Helle Fensterflächen treffen auf dunklere Räume, warme auf kühle Farbtöne. So entstehen Bilder, die weniger durch feine Details als durch Atmosphäre, Farbwirkung und den unmittelbaren Eindruck eines Moments leben.

Eugen Wolff-Filseck: Von Filseck nach München

Nach seiner Ausbildung in Stuttgart, Karlsruhe und München kehrte der Künstler zunächst nach Schloss Filseck zurück und ließ sich hier 1898 als Maler nieder. Später lebte und arbeitete er unter anderem auf Schloss Lindich bei Hechingen, bevor er nach seiner Heirat mit der Malerin Elisabeth Haug 1911 nach München zog. Dort war er über viele Jahre im Kunstleben präsent und stellte regelmäßig im Münchner Glaspalast sowie bei der Münchner Secession aus. 1926 verlieh ihm der Freistaat Bayern den Titel Professor der bildenden Künste. Eugen Wolff-Filseck starb 1937 in München. Mit der heutigen Ausstellung sind seine Werke nun wieder an einem Ort zu sehen, an dem sein künstlerischer Weg einst begann.

Interieur von Eugen Wolff-Filseck mit zwei Frauen in einem reich ausgestatteten Innenraum
„Freundinnen – Schloss Altshausen“ von Eugen Wolff-Filseck. Im Besitz des Landkreises Göppingen.
Foto: Förderkreis Schloss Filseck e. V.

Jubiläumsausstellung Eugen Wolff-Filseck

12. September bis 8. November 2026
täglich von 10 bis 17 Uhr

Nordflügel, Schloss Filseck
73066 Uhingen

Eintritt frei

Gezeigt werden Werke des schwäbischen Impressionisten Eugen Wolff-Filseck (1873–1937) aus der Sammlung des Förderkreises Schloss Filseck e. V.

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