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Kreissparkasse vergibt Deutschlandstipendien an der HfWU

Zukünftige Fachkräfte bereits während des Studiums fördern – diese Idee steht hinter dem Deutschlandstipendium. Die Kreissparkasse Göppingen finanziert an der HfWU gleich drei der begehrten Förderungen.
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Studieren ist eine kostspielige Angelegenheit

Wer nicht bei den Eltern wohnen kann oder will, muss den eigenen Haushalt samt Miete irgendwie finanzieren. Um Studierende der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) zu unterstützen, vergibt die Kreissparkasse Göppingen regelmäßig Deutschlandstipendien.

300 Euro beträgt die monatliche Förderung, die zu einer Hälfte von der Kreissparkasse und zur anderen vom Ministerium für Bildung und Forschung getragen wird. Studierende können sich direkt bei der HfWU um die Förderung bewerben. Dabei zählen nicht nur gute Noten, sondern auch das soziale Engagement. Private Hürden, die manche Studierende zu bewältigen haben, werden ebenfalls angerechnet.

„Als Kreissparkasse sind wir stolz, dass wir eine renommierte Hochschule wir die HfWU im Landkreis haben. Das Deutschlandstipendium ist für uns eine Möglichkeit, begabte Studierende zu fördern und zugleich die Arbeit der HfWU zu würdigen“, erklärt Uwe Janke, Pressesprecher der Kreissparkasse Göppingen.

Unsere erfolgreichen Stipendiatinnen und Stipendiaten

2023 waren es gleich vier Studierende, die sich über ein Stipendium freuen konnten: Lars Wisotzki und Florian Woithe studieren „Internationales Finanzmanagement“. Annika Fink hat im Frühjahr ihr Studium im Fach „Nachhaltiges Produktmanagement“ abgeschlossen. Da Lars Wisotzki zu Beginn des Jahres im Ausland war, gab es zeitweise sogar noch einen vierten Stipendiaten: Joel Endreat, der ebenfalls im Fach „Internationales Finanzmanagement“ eingeschrieben ist.

Über Florian Woithe, der das Stipendium zum zweiten Mal bekommen hat, haben wir bereits auf prisma berichtet. In diesem Beitrag stellen wir Annika Fink und Lars Wisotzki vor:

Über Annika Fink

Der Studiengang, für den sich Annika Fink entschieden hat, ist in Deutschland einzigartig: „Nachhaltiges Produktmanagement gibt es nur an der HfWU“, erläutert Annika Fink. Das Fach verbindet Betriebswirtschaft mit Nachhaltigkeitsthemen. „Das beginnt mit der Idee für ein neues Produkt und führt über die Entwicklung, Produktion und Vermarktung bis zu dem Punkt, an dem es wieder vom Markt genommen wird“, erklärt die 23-Jährige. Fester Bestandteil ist ein Praktikum. Annika Fink hat es bei Bosch Thermotechnik absolviert.

Den Großteil ihres Studiums verbrachte die inzwischen 23-Jährige aufgrund der Pandemie nicht im Hörsaal, sondern am Bildschirm. „Der direkte Austausch hat gefehlt. Das war schade“, bemerkt sie. Gelegenheit, sich für andere zu engagieren, bot sich trotzdem. Annika Fink begleitete als Peer-Mentorin Studienanfängerinnen und -anfänger durch den Unialltag. Das war gerade in Coronazeiten wichtig. Als Tutorin für Mikroökonomie unterstützte sie zudem jüngere Semester bei Klausurvorbereitungen. Im Februar hat sie ihr Studium abgeschlossen und studiert nun in Innsbruck „Strategisches Management & Innovation“.

Über Lars Wisotzki

Lars Wisotzki studiert „Internationales Finanzmanagement“ an der HfWU. An seinem Fach gefällt dem 28-Jährigen, dass der Fokus bereits in den ersten Semestern auf der Finanzwirtschaft liegt. Dass dabei zwei Auslandssemester an einer der zahlreichen internationalen Partneruniversitäten der HfWU verpflichtend auf dem Programm stehen, findet er besonders gut: „Das ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal gegenüber üblichen betriebswirtschaftlichen Studiengängen. Andere ermöglichen oft nur ein Auslandssemester.“ Der Geislinger hat die Möglichkeit genutzt und zwei Semester auf der anderen Seite der Erdkugel verbracht: In Mexiko hat er an der Tecnológico de Monterrey studiert.

Obwohl sein Studium viel Zeit beansprucht, fand Lars Wisotzki doch immer wieder Gelegenheit, sich für andere zu engagieren. Er war als Tutor und Mentor tätig. Dabei hat er selbst einiges dazugelernt – zum Beispiel effektive Führungs- und Teamwork-Fähigkeiten.

Wenn er sich gerade einmal nicht mit den Finanzmärkten beschäftigt, verfolgt Lars Wisotzki gespannt die Formel 1 oder fährt leidenschaftlich Kart. „Für die Woche müssen Prioritäten gesetzt werden und der Alltag muss genau strukturiert werden, um neben der Arbeit etwas persönliche Freizeit einzuplanen“ erklärt er. „Das Deutschlandstipendium hilft mir, mich voll auf das Studium fokussieren zu können.“

Was ist das Deutschland­stipendium?

Mit dem Deutschlandstipendium unterstützt der Bund begabte und leistungsstarke Studierende. Dabei zählen nicht nur Noten, sondern auch das das gesellschaftliche Engagement sowie besondere persönliche Leistungen. Die Förderung beträgt je 300 Euro Im Monat, wobei die eine Hälfte der Bund übernimmt, die andere Hälfte private Fördernde, etwa die Kreissparkasse Göppingen.

Uwe Janke

Pressesprecher der Kreissparkasse Göppingen

Bildnachweis

© LordHenriVoton / istockphoto.com

© deutschlandstipendium.de

© Annika Fink

© Lars Wisotzki

© Kreissparkasse Göppingen

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