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Furchenrutscher, Fleckle und  Tälesgoißa – Die Narren sind los!

Wenn die fünfte Jahreszeit im Landkreis eingeläutet wird, sind die Narren nicht mehr zu halten. Als furchterregende Filstalhexen, Donzdorfer Fleckle oder schräge Guggenmusiker ziehen sie durch die Fasnets-Hochburgen der Region. Mit dabei einige Kreissparkassen-Filialen, in denen die Fasnet ebenfalls Tradition hat.
Inhalt & Quicklinks

Donzdorf – Die Fasnets-Hochburg

Donzdorf wird gemeinhin als die Fasnets-Hochburg im Landkreis bezeichnet. Nach dem Aufstellen des Narrenbaumes wird die närrische Jahreszeit dort mit den traditionellen Prunksitzungen eröffnet. Regelmäßig sorgen sie für eine ausverkaufte Stadthalle. Das hochkarätige Bühnenprogramm hat sich längst über die Kreisgrenzen hinaus herumgesprochen und der SWR überträgt seine „Schwäbische Fasnet“ gerne live aus Donzdorf. Mit Umzügen, Kinderfasnet, Kappensitzung und vielem mehr ist der Närrische Kalender prall gefüllt.

Immer mit dabei – der Prinz und sein Gefolge

Immer mit dabei ist in Donzdorf der Prinz und sein Gefolge. „In diesem Jahr wurde er aus der Nachbargemeinde Gingen/Fils importiert“, schmunzelt Erich Kierstein, Direktor Privatkundinnen und -kunden der Kreissparkasse Geislingen-Süßen. Prinz Janne I. alias Jan-Eric Abraham wurde von der TG Donzdorf gestellt, die in diesem Jahr ihre 175jährige Vereinsgeschichte feiert. Der Jubiläums-Prinz und sein Gefolge, bestehend aus Hofmarschall, Hofnarr und vier Paginnen, haben die ehrenvolle Aufgabe, die Donzdorfer Fasnet bei den zahlreichen Veranstaltungen zu repräsentieren.

Hoher Besuch in der

Kreissparkassen-Filiale

Bei der Straßenfasnet am Faschingsdienstag ziehen die Donzdorfer Narren zu mehreren Institutionen in „Klein-Paris“, wie die Stadt dann genannt wird. So werden der Prinz und sein Gefolge auch in der Interims-Filiale der Kreissparkasse im Marren erwartet. Sie ersetzt derzeit den im Bau befindlichen Haupt-Standort. „Platz ist in der kleinsten Hütte“, lacht Erich Kierstein und verspricht wieder ein närrisches Programm.

Der Chef steigt in die Bütt

So wird der Sparkassen-Chef Erich Kierstein zum zweiten Mal in die Bütt steigen und eine sicherlich flammende Rede halten. Dabei nimmt er die großen und kleinen Geschehnisse des zurückliegenden Jahres augenzwinkernd ins Visier. Begleitet von den schrägen Klängen der Guggenmusiker, dem Tanz der Garde, Getränken und einer Butterbrezel verspricht der Fasnetsdienstag ein unterhaltsamer Vormittag in der Donzdorfer Kreissparkassen-Filiale zu werden.

„Beuremer Fasnet“ und „RommZug“

Bei der „Beuremer Fasnet“ wird am „Gombigen Doschdig“ in Wäschenbeuren das Rathaus gestürmt und der Schultes seines Amtes enthoben. Der große Umzug am Faschingssamstag lockt alljährlich Besucher aus nah und fern. „Hausa mach nora“ erschallt der Narrenruf aus Rechberghausen, wenn die Narrenzunft der Furchenrutscher die fünfte Jahreszeit eröffnen. Häs abstauben, Narrensprung und ein großer „RommZug“ am Fasnetsdienstag gehören dazu. Die Narrenzunft wird zur Weiberfasnet am „Gombigen Doschdig“ in der Kreissparkassen-Filiale erwartet und dort für ausgelassene Stimmung sorgen.

Fasnets-Traditionen im Oberen Filstal

Mühlenhexen, Tälesgoißa und Deggner Leirakiebl treiben ihr Unwesen im Oberen Filstal. Die Gemeinden Deggingen, Gosbach, Mühlhausen und Wiesensteig zählen zu den dortigen Hochburgen. Ganz oben auf der Schwäbischen Alb in Westerheim steht der „Maschgerdag“ auf dem Programm. Einen ganzen Abend lang ziehen die maskierten Hästräger von Lokal zu Lokal und sorgen mit ihren Späßen für Rätselraten bei den Besuchern, wer wohl hinter den Masken steckt.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei

Wenn dann die Geldbeutel gewaschen, der Prinz beerdigt und die Fasnet verbrannt werden, ist es am Aschermittwoch endgültig vorbei mit der Narretei. Aber nur bis zum 11. November, wenn das Häs wieder abgestaubt werden kann. In diesem Sinne wünscht prisma eine glückselige Fasnet.

Bildnachweis

© Kreissparkasse Göppingen

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